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Plastische Bauchoperation (Abdominoplastik)

Die Bauchdeckenstraffung wird in zwei Gruppen unterteilt:

  1. rekonstruktive Bauchdeckenplastik – sie behandelt unter anderem Defekte der Bauchwand, das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln, Hernien usw.
  2. ästhetische Bauchdeckenplastik – nach Geburten, häufig auch infolge unzureichender Pflege während der Schwangerschaft oder nach einer starken Gewichtsabnahme, kommt es zu einer Erschlaffung der Haut, die schlaff ist, manchmal im Taillenbereich überhängt und Ähnliches.

**Die Bauchdeckenstraffung bringt gute ästhetische Ergebnisse, allerdings um den Preis einer Narbe, die zur Entfernung überschüssiger Haut notwendig ist. Diese Narbe verblasst mit der Zeit, bleibt jedoch immer sichtbar.

Operationsverfahren

Die Bauchoperation wird in der Allgemeinanästhesie, oder in der Epiduralanästhesie („Saddle-Block“) durchgeführt. Die Abdominoplastiken dauern je nach dem Arbeitsaufwand 2-4 Stunden. Beim Eingriff löst der Chirurg die Haut der Bauchdecke im gesamten Bauchbereich von der Basis ab, die Nabel wird mit dem Skalpell umkreist und an ursprünglicher Stelle belassen, die überschüssige Haut wird im Zug beseitigt und fest vernäht. Bei auseinander weichenden Bauchdeckelmuskeln wird noch ein Eingriff durchgeführt, der einer Bruchoperation ähnlich ist, nämlich Vernähung der inneren Ränder der geraden Bauchdeckelmuskeln. Die Nabel wird dann durch einen Einschnitt in der Haut in die ursprüngliche Höhe am Rumpf eingefügt. Der operierte Patient muss damit rechnen, dass die Bauchoperation eine anspruchsvolle Leistung ist.

Nach der Operation

Am ersten bis zweiten Tag nach der Operation wird der operierte Patient von dem Operateur kontrolliert. Die Dauer des stationären Aufenthalts ist individuell, im Durchschnitt 4-5 Tage. Nach dieser Zeit kann man die Drainagen entfernen und den Patienten in häusliche Pflege entlassen. In der frühen Phase ist das Tragen eines speziellen Kompressionsschlüpfers (Unterhose) von großer Bedeutung. Es verhindert insbesondere Erschütterungen des Bauchs bei jeder Körperbewegung, es verringert also die Schmerzhaftigkeit. 

 

Nach einer Bauchdeckenstraffung ist es notwendig, nach dem Entfernen der Fäden (meist nicht früher als nach 14 Tagen) mit Druckmassagen der Narben zu beginnen. In den ersten zwei Monaten nach der Bauchdeckenstraffung wird von erhöhter körperlicher Anstrengung abgeraten. Auch Baden im Wasser ist nicht empfehlenswert. Duschen wird hingegen bereits ab dem dritten Tag nach der Operation empfohlen.

Sehen Sie sich die Fotos vor und nach der Bauchdeckenstraffung an.

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