Mit zunehmendem Alter können wir am menschlichen Gesicht Folgen der Anziehungskraft der Erde, Einwirkung der Sonnenstrahlung und des täglichen Stresses beobachten. Diese Einflüsse manifestieren sich durch Lockerung und Senkung der Haut des Gesichts und Halses mit Faltenbildung. Ein Weg zur Verjüngung und Verlangsamung des Alterungsprozesses kann Facelifting sein.
Gesichtslifting – Ablauf des Eingriffs
Ein Gesichtslifting kann unter Vollnarkose oder unter sogenannter Analgosedierung durchgeführt werden, was, wie der Name schon sagt, eine Kombination aus der Anwendung von Analgetika (schmerzlindernden Substanzen) und Sedativa ist. Eine Analgosedierung kann jedoch nicht immer angewendet werden. In jedem Fall ist es notwendig, vor dem Lifting mindestens 6 Stunden lang nichts zu essen, nichts zu trinken und nicht zu rauchen. Der Patient muss mit einem mindestens eintägigen Krankenhausaufenthalt rechnen.
Das Facelifting besteht in der Straffung der Gesichtshaut. Dabei wird die Haut mithilfe von Schnitten im Haarbereich von der Schläfenregion aus um das Ohr herum eingeschnitten, wobei der Schnitt hinter dem Ohr im behaarten Bereich endet. Diese Schnitte werden so geschickt geführt, dass die Spuren der Operation nach einer guten Heilung wirklich nur sehr wenig sichtbar sind. Über diesen operativen Zugang wird die Haut von der Unterlage gelöst und der Hautmuskel Musculus platysma gestrafft, damit die Wirkung der Operation langfristig anhält. Überschüssige Haut wird beim Gesichtslifting entfernt. Danach muss die Haut nur noch schön vernäht werden, und der Patient muss gesund bleiben und gut heilen. Etwa 2–4 Wochen nach der Operation klingt auch die leichte Schwellung ab, und der Patient fühlt sich in seinem Aussehen möglicherweise sogar um 10 Jahre jünger. Ein Gesichtslifting dauert in der Regel 3–4 Stunden. Wenn es mit weiteren Eingriffen verbunden ist, kann es auch länger dauern.