Prinzip der Entfernung von Muttermalen
Die Entfernung von Muttermalen oder Sommersprossen ist praktisch ein Routineeingriff. Jede Entfernung eines Muttermals sollte jedoch begründet sein. Einer der Gründe, sich einem operativen Eingriff zur Entfernung von Muttermalen zu unterziehen, können rein kosmetische Gründe sein. Bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor, wie beispielsweise ein Melanom, ist die Entfernung des Muttermals jedoch notwendig, um möglichen gesundheitlichen Gefahren vorzubeugen.
Ablauf der Entfernung von Muttermalen
Die Entfernung von Muttermalen wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach der Betäubung wird der Bereich um das Muttermal umschnitten und keilförmig entfernt. Anschließend wird die meist geringe Blutung gestillt und die Operationswunde je nach Größe, Lage und Wunsch des Patienten mit einzelnen monofilen Nähten oder einer intradermalen (kosmetischen) Naht verschlossen. Die Entfernung des Muttermals wird mit der Versorgung und weiteren Desinfektion des Operationsbereichs sowie der Abdeckung der Wunde abgeschlossen. Die Fäden werden in der Regel nach 8–10 Tagen entfernt.
Bei Fragen zum Eingriff können Sie eine individuelle Beratung vereinbaren